Die Stuttgarter Polizei hatte in den vergangenen Monaten die nächtliche Ausgangssperre kontrolliert. Foto: Lichtgut/Ferdinando Iannone

Am Donnerstag fällt in Stuttgart die Bundesnotbremse und damit auch die nächtliche Ausgangssperre. Daraus ergibt sich für Mittwochabend eine kuriose Situation.

Stuttgart - Mit dem Ende der Bundesnotbremse fällt ab Donnerstag auch die nächtliche Ausgangssperre in Stuttgart: Ab dem 27. Mai müssen Stuttgarter und Stuttgarterinnen nicht mehr um 22 Uhr zuhause sein.

Am Mittwochabend ergibt sich daraus eine kuriose Situation: Weil die Bestimmungen der Corona-Notbremse erst um Mitternacht fallen, muss man zwar um 22 Uhr daheim sein, muss dort aber nur für zwei Stunden ausharren. Schlag Mitternacht kann man seine Wohnung theoretisch wieder verlassen.

Sven Burkhardt von der Pressestelle der Stuttgarter Polizei bestätigte, dass ab Donnerstag, 0 Uhr, nicht mehr wegen der Ausgangssperre kontrolliert werde. „Die anderen Kontrollmaßnahmen bestehen aber natürlich weiter – insbesondere in Sachen Alkoholverbot.“

Nach fünf Werktagen unter 100 fällt die Notbremse

Die Bundesnotbremse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie fällt, wenn in einer Stadt oder einem Landkreis die Corona-Zahlen an fünf Werktagen nacheinander unter einer Inzidenz von 100 Ansteckungen pro 100.000 Einwohnern liegen. Dann werden auch die Einschränkungen in der Gastronomie, im Tourismus und in der Freizeit erheblich gelockert.

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Die Lokale, die dann wieder öffnen dürfen, müssen allerdings um 21 Uhr schon wieder schließen. Auch das Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen besteht weiter und wird auf weitere Orte ausgeweitet.

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