Auch Mercedes-Benz war auf der Ausstellung vertreten. Foto: AFP/HECTOR RETAMAL

Mit einer importorientierten Handelsmesse möchte China die internationalen Wirtschaftsbeziehungen ankurbeln. Eine deutsch-französische Vertretung betonte die Kooperation mit der EU.

Shanghai - In der größten Stadt Chinas ist in den vergangenen beiden Tagen die China International Import Expo (CIIE) über die Bühne gegangen. Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums handelt es sich bei der Veranstaltung um die einzige und größte Importmesse der Welt. Internationalen Unternehmen wird die Möglichkeit geboten sich auf dem chinesischen Markt zu präsentieren, um den Handel mit der Volksrepublik zu intensivieren. Zuletzt hatten sich US-Präsident Donald Trump und die chinesische Regierung im Handelsstreit mit einem möglichen Teilabkommen wieder angenähert.

Deutsch-französische Delegation zu Besuch

Im Zuge der Messeeröffnung reisten die deutsche Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron an. „Mit der wachsenden Stärke und Bedeutung Chinas wachsen die Chancen, aber auch die Herausforderungen der Zusammenarbeit“, sagte Karliczek in einer Pressemitteilung ihres Hauses. Aktuell ist die EU der wichtigste Handelspartner Chinas.

Die Messe nutzen auch zahlreiche Automobilunternehmen, um ihre neuesten Modelle vorzustellen. Darunter war neben dem württembergischen Autobauer Mercedes-Benz auch der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla.

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