Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Daimler beim Christopher Street Day 2016 in Stuttgart. Foto: Daimler

Immer mehr Konzerne entdecken den Christopher Street Day für sich. Auch der Stuttgarter Autokonzern Daimler ist bei den Paraden dabei.

Stuttgart - Schrille Kostüme, Regenbogenfahnen, Konfetti, laute Musik – und der traditionsreiche Industriekonzern Thyssenkrupp mittendrin. Erstmals nimmt das Essener Unternehmen an der Kölner Christopher-Street-Day-Parade teil und zeigt damit am Wochenende Flagge auf der Party für Schwule, Lesben und Transsexuelle. Rund 950 000 Menschen werden von den Veranstaltern am Sonntag zu einer Parade durch die Kölner Innenstadt erwartet: Eine ideale Plattform nicht nur für die Imagepflege des Stahl- und Industriegütergiganten. Banken, Autobauer und Handelsunternehmen wie Rewe, Toom oder Penny haben die schrille Szene schon längst für sich entdeckt.

Vielfalt als Wirtschaftsfaktor

Daimler und Mercedes-Benz Bank weiten beim diesjährigen Christopher Street Day ihr Engagement aus. Unter dem Motto „Wir leben Vielfalt!“ wollen Daimler, die Mercedes-Benz Bank, car2go, moovel und das Mitarbeiternetzwerk GL@D (Gay Lesbian Bisexual Transgender at Daimler) mit einer großen Truck-Tour bei den Christopher Street Day (CSD) Paraden teilnehmen. Die Tour beginnt in Köln am 09.07. und führt über München, Berlin nach Stuttgart (29.07.). Insgesamt werden über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den eigens für den CSD gestalteten Mercedes-Benz Trucks mitfahren.

„Wir sind stolz auf die große Vielfalt in unserem Unternehmen“, sagte Daimer-Personalvorstand Wilfried Porth. Vielfalt sei der Antrieb für Ideen, Erfindergeist und Erfolg. Mit dem Engagement beim Christopher Street Day wolle Daimler zeigen, dass der Konzern für Toleranz, Offenheit und Wertschätzung steht.

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