Christoph Sonntag besichtigt die Anlangen im Sudhaus. Foto: Oliver Willikonsky / Lichtgut

Die Einnahmen einer Führung mit Christoph Sonntag bei Dinkelacker kommen der Movember Foundation zugute. Die macht auf typisch männliche Krankheiten aufmerksam. Am Ende gab es für die Teilnehmer sogar noch eine kleine Überraschung.

Stuttgart - Mit seiner „Stiphtung“ tritt der Komiker Christoph Sonntag schon seit elf Jahren als Wohltäter in Erscheinung, fünf Millionen Euro hat er seither für verschiedene karitative Zwecke gesammelt. Auch am Montagabend stellte er seine Unterhaltungskünste wieder in den Dienst der guten Sache. Im Rahmen einer Brauereiführung mit anschließender Bierverkostung im Braukeller präsentierte Sonntag ein Best-of seines Bühnenprogramms. Die Einnahmen aus der Führung kommen der Movember Foundation zugute. Die Stiftung macht auf typisch männliche Krankheiten wie Prostatakrebs aufmerksam und sammelt jeden November Spenden, die der Vorbeugung und Forschung zugutekommen.

Am Ende gab es für jeden ein Bierkenner-Diplom

Bei der Führung erfuhren die Teilnehmer von Braumeister Walter Kurz unter anderem, wie wichtig der Hopfen für das Bier-Aroma ist und warum die größte Privatbrauerei des Landes ihre Inhaltsstoffe nur aus Baden-Württemberg bezieht – am Ende gab es dafür ein Bierkenner-Diplom.

Der Brauerei Dinkelacker ist Christoph Sonntag seit Längerem verbunden: So mischt er seit sechs Jahren beim Bockbier-Anstich in der Alten Kelterei in Fellbach mit. In der 1888 gegründeten Privatbrauerei lässt der Komiker außerdem sein eigenes „Christoph-Sonntag-Bier“ produzieren, das der gebürtige Waiblinger bei Charity-Veranstaltungen verkauft. „Genau gesagt verkaufe ich es nicht, sondern verschenke es gegen Spenden – wobei ich den Leuten genau sage, wie hoch ich mir die Spende vorstelle“, so Sonntag.

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