Lloyd Blankfein will während seiner Chemotherapie weiterarbeiten. Foto: AP

Lloyd Blankfein, der Chef der US-Bank Goldman Sachs ist an einem Lymphom erkrankt. In der nächsten Zeit unterzieht er sich einer Chemotherapie, will aber trotzdem weiter arbeiten.

New York - Der Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, ist schwer erkrankt. Er habe ein Lymphom und müsse sich in den nächsten Monaten einer Chemotherapie unterziehen, teilte der 61-Jährige am Dienstag über die Webseite des Unternehmens mit. „Meine Ärzte und ich selbst erwarten, dass ich geheilt werde“, schrieb der Manager, der auch für wohltätiges Engagement bekannt ist.

Während seiner Behandlung werde er weniger reisen, doch werde er weitgehend normal weiter arbeiten können. Er habe sein Vorgehen mit dem Aufsichtsrat von Goldman Sachs besprochen und dieser unterstütze ihn. Die Aktien des Unternehmens gaben im vorbörslichen Handel leicht nach.

Ein Lymphom ist eine krankhafte Schwellung der Lymphknoten, häufig durch Tumore. Wird die Krankheit früh erkannt, gilt eine Behandlung oft als aussichtsreich.

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