Fußballspiele mit Schutzhülle Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Für allem für die Besucher ist es sehr amüsant. Zwölf Teams sind am Sonntag beim Charity Bubble Soccer Turnier auf der Waldau gegeneinander angetreten. Alle Spieler hatten mit einem besonderen Handicap zu kämpfen.

Stuttgart - Kicken fürs Kinderhospiz: Bereits zum dritten Mal hat der Round Table Stuttgart-Solitude am Sonntag ein Charity Bubble Soccer Turnier auf der Bezirkssportanlage Waldau veranstaltet. Der Wohltätigkeitsclub sammelt dabei Spenden für das Stuttgarter Kinderhospiz, das im vergangenen Jahr an die Diemershalde gezogen ist und noch Kosten von insgesamt 900 000 Euro decken muss.

Zwölf Teams sind am Sonntag angetreten, darunter Sportvereine sowie Betriebs- und Freizeitmannschaften. Warum sich der Round Table den Trendsport für das Turnier ausgesucht hat, wird nach wenigen Minuten Zuschauen klar. Die von durchsichtigen, aufblasbaren Gummiblasen („Bubbles“) umhüllten Spieler sorgen im Publikum für kräftige Lacher. Sie stoßen im Zweikampf zusammen, purzeln unkontrolliert durch die Gegend und liegen hilflos wie umgedrehte Käfer auf dem Rücken. Wie beim echten Fußball geht es am Ende darum, das Runde mit dem Fuß ins Eckige zu befördern.

„Das Turnier kommt gut an, viele Sponsoren fragen schon lange im Voraus, wann es wieder losgeht“, sagte Julian Kossow, Präsident des Round Table.

Im vergangenen Jahr habe man durch Geldspenden, durch die von Sponsoren finanzierte Tombola und durch Essensverkäufe rund 10 000 Euro eingenommen.

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