Torschütze Divock Origi (Mitte) von Liverpool jubelt mit Virgil van Dijk von Liverpool und Mohamed Salah (rechts) über sein Tor zum 0:2. Foto: dpa

Der FC Liverpool hat die Champions League  im Finale gegen Tottenham Hotspur  gewonnen - in einem Spiel, das über weite Strecken nicht überzeugte.

Madrid - Trainer Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool die Champions League gewonnen. Der englische Fußballclub setzte sich am Samstag in Madrid gegen den Ligarivalen Tottenham Hotspur mit 2:0 (1:0) durch. Tore von Mohamed Salah (2. Minute) und Divock Origi (87.) bescherten den Reds nach zwei verlorenen Europacup-Endspielen 2016 und 2018 sowie dem zweiten Platz in der englischen Meisterschaft die verdiente erste Trophäe der Ära Klopp. Es ist Liverpools sechster Erfolg im wichtigsten Vereinswettbewerb.

In einem über weite Strecken schwachen Finale hatte der slowenische Schiedsrichter Damir Skomina schon nach 24 Sekunden auf Handelfmeter für Liverpool entschieden. Tottenhams Moussa Sissoko hatte seinen Arm viel zu weit vom Körper weggestreckt, Sadio Mané schoss ihn im Strafraum an. Torjäger Salah vollstreckte sicher. Danach überließ Liverpool den Londonern zumeist die Spielkontrolle und musste lange zittern, ehe der eingewechselte Origi alles klar machte.

Die deutschen Vertreter waren schon früh im Wettbewerb gescheitert. Der FC Bayern musste sich im Achtelfinale Liverpool geschlagen geben, Borussia Dortmund schied gegen Tottenham aus. Der FC Schalke 04 war gegen Manchester City chancenlos. Königsklassen-Neuling 1899 Hoffenheim kam nicht über die Gruppenphase hinaus.

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