Im Viertelfinale der Champions League haben es die Bayern mit Benfica Lissabon zu tun, die Wolfsburger müssen gegen Real Madrid ran. Beide deutschen Teams haben Heimrecht.
Nyon/München - Glückslos für den FC Bayern, zwei Riesenspiele für den VfL Wolfsburg: Die Niedersachsen gehen gegen den Titelaspiranten Real Madrid mit Superstar Cristiano Ronaldo als krasser Außenseiter in ihr erstes Champions-League-Viertelfinale. Für die Bayern steht dagegen gegen Benfica Lissabon das Tor zum Halbfinale sperrangelweit offen. Die beiden Bundesligisten haben am 5./6. April zunächst Heimrecht. Die entscheidenden Rückspiele am 12./13. April bestreitet das deutsche Duo vor fremdem Publikum.
„Das ist absolut in Ordnung“, kommentierte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs am Freitag beim TV-Sender Sky das Auslosungsergebnis im schweizerischen Nyon. „Was Bayern und wir nicht wollten, war gegeneinander zu spielen. Das ist eingetroffen“, sagte Allofs. Die Kraftprobe mit Real sei „superinteressant, da passt alles“.
„Gute Auslosung“
In München erinnerte Routinier Xabi Alonso an die guten Erfahrungen aus der vergangenen Saison, als die Bayern im Viertelfinale in dem FC Porto ebenfalls eine Mannschaft aus Portugal ausschalten konnten. „Wir müssen fokussiert sein“, mahnte der Spanier jedoch: „In dieser Phase des Wettbewerbs kann jeder Gegner schwierig werden.“ Franck Ribéry sprach von einer „guten Auslosung“. Es gebe allerdings keine leichten Spiele.
Zu einem spanischen Duell in der Runde der besten Acht kommt es zwischen Titelverteidiger FC Barcelona und Atlético Madrid. Der französische Meister Paris St. Germain bekommt es mit dem künftigen Verein von Bayern-Coach Pep Guardiola, Manchester City, zu tun.
Das Halbfinale wird Ende April/Anfang Mai ausgespielt. Am 28. Mai steigt in Mailand das Königsklassen-Endspiel.