Das Kamerasystem zur Überwachung der Insassen eines Fahrzeugs erkennt, wann diese müde oder abgelenkt sind und greift ein. Foto: /Ralf Grömminger

Die CES in Las Vegas, eine der weltgrößten Messen für Unterhaltungselektronik, wird immer relevanter auch für baden-württembergische Unternehmen. Das liegt auch daran, dass die Autohersteller die Messe für sich entdeckt haben.

Stuttgart/Las Vegas - Norbert Ropelt aus Tübingen reist dieses Jahr zum ersten Mal zur Technologiemesse CES nach Las Vegas. Er ist Geschäftsführer des Start-ups Acameo, das stationären Einzelhändlern ermöglicht, ihre Ladenlokale in 3-D im Internet nachzubauen. „Ich erhoffe mir, in Las Vegas auf Technologien zu stoßen, mit denen wir unser Produkt noch besser machen können“, sagt Ropelt. Vom 7. bis 10. Januar präsentieren rund 4500 Unternehmen im US-Bundesstaat Nevada einem Fachpublikum ihre Innovationen, mit denen sie in den nächsten Jahren Trends setzen wollen. Die CES startete als reine Messe für Unterhaltungselek­tronik. In den vergangenen Jahren hat sie allerdings zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen, weil die großen Autokonzerne die CES für sich entdeckt haben. Längst stellt die Technologiemesse die klassischen Autoschauen in den Schatten. Die neuesten Entwicklungen im Bereich Mobilität der Zukunft sucht das Fachpublikum nicht mehr auf der Detroit Motor Show oder der IAA in Frankfurt, sondern in Las Vegas.

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