Lyft-Taxi in San Francisco (Archivbild). General Motors hat sich für 500 Millionen Dollar den Fahrdienstvermittler eingekauft, um von den mobilen Dienstleistungen der Zukunft zu profitieren. Foto: AP

Auf der CES in Las Vegas verkünden Autobauer Kooperationen mit jungen IT-Firmen. Damit kaufen sie sich in die Mobilität der Zukunft ein, meint IT-Fachmann Daniel Gräfe.

In diesem Jahr haben sich auf der Technikmesse CES in Las Vegas schon viele Besucher an das elektrische, autonome und vernetzte Fahren der Zukunft gewöhnt. Dass Autos zu Smartphones auf Rädern werden, erstaunt nicht mehr. Umso erstaunlicher aber ist, wie rasant Allianzen zwischen dem Automobilbau und der IT-Industrie geschmiedet werden, um das Ziel auch zu erreichen. General Motors kauft sich beim Start-up Lyft ein, und auch andere Hersteller suchen nach dem geeigneten Technik-Know-how.

Die Autobauer rüsten sich für die ­Mobilität der Zukunft. Künftig könnten Kunden nicht mehr für Benzinfresser zahlen, sondern für die komfortable Fahrt im Robotertaxi. Schon jetzt wollen viele Verbraucher die Inhalte ihres Smartphones in das Cockpit integrieren. Und warum sollte man nicht vom Auto heraus die heimische Heizung hochfahren oder via Sprachsteuerung noch die Kinokarte für den Abend bestellen?

Am Ende werden die Partner zu scharfen Konkurrenten

Wer das Geschäft mit der nächsten mobilen Generation macht, wird unter VW, Uber, Apple & Co. ausgetragen. Dazu werden die Unternehmen aus der klassischen und der IT-Industrie noch viele weitere Allianzen eingehen. Doch am Ende wird jeder schauen, wer für sich den größten Vorsprung herausfährt.

d.graefe@stn.zgs.de

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