Das mit gemeinsam mit dem Chiphersteller Intel entwickelte Bosch-System „Climo“ soll deutlich preiswerter sein als bisherige Messsysteme. Foto: dpa

Auf der Technik-Messe CES hat das Unternehmen Bosch eine Station zur Messung der Luftqualität vorgestellt. Das Besondere daran: das System ist kleiner und günstiger als bisherige.

Las Vegas - Der Technologiekonzern Bosch hat auf der Technik-Messe CES eine Messstation für die Luftqualität im Straßenverkehr vorgestellt, die deutlich günstiger ist als bislang verwendete Systeme. „Die meisten Mikroklima-Monitoringsysteme haben ungefähr die Größe von Schiffscontainern und sind recht teuer“, sagte Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung, am Montag in Las Vegas. Das gemeinsam mit dem Chiphersteller Intel entwickelte Bosch-System „Climo“ sei nur ein Hundertstel so groß und koste etwa ein Zehntel.

Die Bosch-Station misst und analysiert zwölf Parameter, die für die Luftqualität wichtig sind - darunter verschiedene Gase wie Kohlendioxid und Stickoxid, aber auch Temperatur und relative Feuchtigkeit. „Die Städte können die gemessenen Daten auf verschiedene Arten nutzen, etwa für die Regelung des Verkehrsflusses und als Basis für künftige Maßnahmen oder die Stadtplanung.“

„Climo“ sei nur ein Baustein für eine breiter angelegte Strategie für „Smart Cities“, betonte Hartung. Nach einer von Bosch in Auftrag gegebenen Studie wächst der Markt jährlich um 19 Prozent und wird 2020 ein Volumen von 680 Milliarden Euro erreichen.

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