Johannes Schmalzl hat über die Arbeit des Regierungspräsidiums ges Foto: A. Kratz

Der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl war zu Gast beim Neujahrsempfang der CDU Möhringen.

Möhringen - Auf die Möhringer CDU kommt viel Arbeit zu. Das hat der Ortsvereinsvorsitzende Fred Wagner am Dienstag beim Neujahrsempfang in der Lapp-Akademie deutlich gemacht. Schließlich stehe die Auswertung der vor einigen Wochen abgeschlossenen Haushaltsberatungen an. „Wir sind gespannt, was da alles auf uns zukommt“, sagte Wagner.

Eines ist bereits sicher: Aus der Tiefgarage unter dem Spitalhof wird nichts. „Dieses für uns wichtige Ziel haben wir nicht erreicht“, sagte Wagner. Der Empfang könne vielleicht einen Rahmen bieten, um zu überlegen, wie es weitergeht.

Denn immerhin waren am Dienstag sowohl der Grünen-Landtagsabgeordnete Nikolaus Tschenk, der gegen die Tiefgarage gekämpft hatte, als auch der Gewerbe- und Handelsvereinsvorsitzende Wolfgang Gessler, der sich für das Projekt eingesetzt hatte, anwesend. Gessler bestätigt, dass er und Tschenk die Chance genutzt haben: „Wir haben ein Gespräch unter vier Augen vereinbart.“

Das Regierungspräsidium gleich nebenan

Den Festvortrag hielt der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er stellte die Arbeit seiner Behörde vor. „Wenn wir uns mit kommunalen Problemen beschäftigen, bekommen wir oft zu hören: Das sind Vorgaben des Regierungspräsidiums. Da können wir nichts machen“, sagte Wagner.

Und das Schlimmste sei, dass die Behörde gleich nebenan in Vaihingen sei und so immer ein genaues Auge auf Möhringen habe, fügte Wagner mit einem Augenzwinkern hinzu. Ob er sich auf die gewünschten Zebrastreifen auf der Probststraße bezog, die laut Straßenverkehrsordnung dort nicht aufgemalt werden dürfen, weil Tempo 30 gilt, blieb offen.

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