Eine zentrale Straße in Stuttgart soll nach dem früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker benannt werden. Dies fordert die Stuttgarter CDU-Gemeinderatsfraktion. Der gebürtige Stuttgarter war Ende Januar mit 94 Jahren gestorben.

Stuttgart - Die Stuttgarter CDU-Gemeinderatsfraktion will eine zentrale Straße in der Landeshauptstadt nach dem früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker benennen. Eine Straße neben dem Neuen Schloss, in dem von Weizsäcker geboren wurde, könnte nach dem Ehrenbürger der Stadt benannt werden, schlug die CDU-Fraktion vor. Bislang trägt die kurze Straße den Namen „Planie“. Vorgeschlagen wurde nun der Name „Richard-von-Weizsäcker-Straße“.

Am Neuen Schloss erinnert bereits eine Bronzetafel an den Geburtsort des Ende Januar im Alter von 94 Jahren gestorbenen Staatsmanns. Zudem befindet sich ein Familiengrab der von Weizsäckers auf einem kleinen Soldatenfriedhof nahe Schloss Solitude. Seine Eltern sind dort begraben. Auch ein Brunnen im Stadtteil Bad Cannstatt erinnert an den Präsidenten: Als sein Onkel, der Stuttgarter Bildhauer und Maler Fritz von Graevenitz, ein „Bübele“ für seinen Erbsenbrunnen schuf, stand der kleine Richard Modell.

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