Cathy Hummels kam dem Tod als Kind gefährlich nahe. Foto: Leitz

Cathy Hummels leidet seit Jahren an Allergien und Asthma. Im Interview erinnert sich die Moderatorin an ein traumatisches Kindheitserlebnis und erklärt, was ihr heute gegen ihre Krankheiten hilft.

Krankheiten sind für Cathy Hummels (33) kein Tabuthema. In ihrem Buch "Mein Umweg zum Glück" sprach die Influencerin ganz offen über ihre schweren Depressionen. Auch mit der Asthma-Erkrankung ihres Sohnes Ludwig ging die 33-Jährige bereits an die Öffentlichkeit.

Hummels hatte seit ihrer Kindheit selbst "immer wieder mit Asthmaanfällen und sehr stark mit Hausstaubmilben und Pollen zu kämpfen", erklärt sie im Interview auf einem PR-Termin von Leitz. Als 6-Jährige habe sie bei einem Anfall "auf einmal keine Luft mehr bekommen" und sei erst im Krankenhaus wieder aufgewacht. "Dann habe ich erstmal ein Medikament nach dem anderen verschrieben bekommen. Das Problem ist, dass nichts geholfen hat."

Seit sie ihre Ernährung umgestellt habe, gehe es ihr jedoch besser. "Und sogar noch besser, seitdem ich auch Luftreiniger benutze, weil ich merke, dass die Luft sauberer ist. In der Luft sind viele Bakterien und Schmutzpartikel. Ich habe einen TruSens von Leitz im Büro, im Schlafzimmer und im Wohnzimmer." Auch bei ihrem Sohn sei die Erkrankung seitdem viel besser geworden. Mittlerweile lasse sie sich nicht mehr verrückt machen.

Trennung von Sohn Ludwig fiel ihr schwer

"Ich bin keine Panikmacherin, sondern Realistin. Ich halte die Augen offen und beobachte ihn. Auch alle Freunde sind entsprechend gebrieft und wissen, was zu tun ist - ebenso wie im Kindergarten oder meine Eltern." Ihren Sohn für die Dreharbeiten der Reality-Show "Kampf der Realitystars" in Thailand für mehrere Wochen in Deutschland zurückzulassen, fiel der Moderatorin trotzdem nicht leicht.

"Ich war noch nie so lange von Ludwig getrennt und das war bisher die absolute Ausnahme. Aber das ist mein Job. Ludwig geht es super, wir hatten jeden Tag Kontakt per Video. Für ihn war ich auch nicht als Moderatorin in Thailand, sondern als Piraten-Mama, die einen Schatz gesucht hat. Den Schatz habe ich am Ende auch für ihn mitgebracht. Er ist sehr stolz auf mich."

Für die wochenlange Trennung von ihrem Sohn erntete Hummels jedoch jede Menge Kritik. Einen Kommentar dazu spart sich die Moderatorin. "Dazu sage ich gar nichts mehr. Jeder will das Beste für sein Kind und Ludwig steht für mich immer an erster Stelle. Wir hatten jeden Tag Kontakt, Ludwig war bei seinem Papa und bestens betreut."

Harte Drehbedingungen in Thailand

Die Dreharbeiten in Thailand hatten es in sich. "Ich musste 16 Tage in Quarantäne bleiben. Ich hatte zwar ein großartiges Hotel und es wurde gut auf mich aufgepasst, aber trotzdem war das sehr lang. Nach sieben Tagen durfte ich für 30 Minuten in einen abgesperrten Bereich im Hotel. Das alles hat sehr an meinen Kräften gezerrt, weil ich mich nach Freiheit gesehnt habe. Aber ich habe es gut überstanden und mich gut beschäftigt - Sport gemacht und mich auf die Sendung vorbereitet."

Hummels genieße es trotz allem, eine "Working Mom" zu sein. "Ich arbeite gerne und das ist ein großer Teil von mir. Man muss das Umdenken im Kopf schaffen, dass es nicht verwerflich ist, sich selbst glücklich zu machen. So habe ich mich selbst geheilt. Natürlich ist auch Ludwig ein großer Teil davon. Seitdem er auf der Welt ist, weiß ich, was wirklich wichtig ist: dass er gesund und glücklich ist."

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: