Von 15. November an verzaubert die Staatsgalerie Stuttgart mit der Magie Venedigs. Was will die Schau „Carpaccio, Bellini und die Frührenaissance in Venedig“ zeigen?
Im Frühjahr 2023 freuten sich die Venezianerinnen und Venezianer über eine Begegnung mit eigener Größe und ewig gültiger Schönheit: Im Dogenpalast waren Bilder von Vittore Carpaccio zu sehen – Bilder des frühen 16. Jahrhunderts, aber zugleich Bilder voll frischer Hoffnung. Noch mehr Kunst als Versprechen – das bietet von diesem Freitag, 15. November, an, die Große Landesausstellung „Carpaccio, Bellini und die Frührenaissance in Venedig“ in der Staatsgalerie Stuttgart.
Im Mittelpunkt der Schau steht der Maler Vittore Carpaccio (um 1460/65–1525/26). 2025/26 jährt sich der Tod Carpaccios zum 500. Mal. „Aus diesem Anlass“, so heißt es offiziell, „widmet die Staatsgalerie ihm eine Ausstellung, die – erstmals in Deutschland – seine einzigartige Stellung als Chronist venezianischen Lebens beleuchtet“. Und: „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Faszination, die alles Fremde, vor allem die Kulturen des östlichen Mittelmeerraumes auf Carpaccio und seine Zeitgenossen, allen voran Giovanni Bellini, ausübten“.
Bis März 2025 zu sehen
Ausgangspunkte des Frührenaissance-Panoramas sind zwei Carpaccio-Hauptwerke aus der Sammlung der Staatsgalerie: die Altartafel „Der heilige Thomas von Aquin mit den Heiligen Markus und Ludwig von Toulouse“ (1507) und das Bild „Martyrium des heiligen Stephanus„ (1520) aus dem Zyklus für die Stephanus-Bruderschaft in Venedig. Die von . Annette Hojer, Christine Follmann und Karin Eisenkrein erarbeitete Ausstellung ist bis zum 2. März 2025 zu sehen.