Der Streit um den Taximangel am Wasen eskaliert Foto: lichtgut/Max Kovalenko

Die Taxifahrer machen ihre Drohung wahr: Nach einer Protestaktion am Donnerstagnachmittag wollen sie das Volksfest an diesem Tag nicht mehr anfahren. Sie protestieren damit gegen Stadt und Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, die den Fahrern die Schuld dafür geben, dass es am Wasen zeitweise zu wenige Taxis gibt.

Stuttgart - Die Stuttgarter Taxifahrer machen mit ihrer Drohung, das Volksfest zu bestreiken, ernst. Die Taxi-Auto-Zentrale fordert die Fahrer auf, am Donnerstag den Wasen nicht anzusteuern. Um 14.30 Uhr wollen sich zahlreiche Fahrer in der Benzstraße treffen und im Konvoi zum Stuttgarter Rathaus fahren, um dort ihrem Unmut über die Stadtverwaltung und die städtische Tochter in.Stuttgart, die das Volksfest organisiert, Luft zu machen. „Nach dieser Aktion wird der Wasen nicht mehr angefahren“, sagt Murat Arslan, Vorstandsvorsitzender der Taxi-Zentrale. Sie vermittelt fast alle Fahrten in der Landeshauptstadt. Ihr sind rund 750 Fahrzeuge angeschlossen.

Zwischen den Beteiligten gibt es bereits seit Jahren Streit um die Standplätze am Wasen. Jetzt ist er eskaliert. Stadt und in.Stuttgart geben den Taxlern die Schuld daran, dass es besonders am Wochenende regelmäßig zu Engpässen kommt. Es seien schlicht zu wenige Fahrzeuge da. Die Taxifahrer dagegen sind mit der Lage des Taxistandes in der Daimlerstraße unzufrieden. Zudem können keine Gäste direkt am Wasengelände aussteigen. Manche Besucher versuchen deshalb, auf der Straße vorbeifahrende Taxis anzuhalten. „Die Sicherheit ist unter diesen Umständen nicht mehr gegeben“, sagt Arslan.

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