Hosen-Sänger Campino Foto: dpa

Jahrzehnte war Myanmar, ehemals Burma, abgeschottet und ist uns entsprechend unbekannt. Das will eine Ausstellung im Lindenmuseum in Stuttgart von diesem Samstag an ändern. Parallel kündigen Die Toten Hosen für den 6. Dezember ein Konzert in Myanmar an.

Stuttgart - Obwohl Myanmar, ehemals Burma, mit einer Fläche von 678 00 Quadratkilometern und rund 55 Millionen Einwohnern zu den größeren Ländern Südostasiens zählt, sind Kultur, Kunst und Geschichte weitgehend unbekannt. Das will eine Ausstellung im Lindenmuseum in Stuttgart ändern. Parallel kündigt die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen ein Konzert in Yangon, größte Stadt in Myanmar, an.

„Myanmar – Das Goldene Land“ ist die Schau im Lindenmuseum betitelt. Als Deutschland-Premiere will die Ausstellung umfassende Einblicke in die Kultur eines Landes geben, das sich nach langen Jahren der Isolation auf den Weg in die Moderne ­begibt. 200 Originale aus hochkarätigen internationalen Sammlungen, Filmen und Musik sollen einen Eindruck der myanmarischen Gesellschaft geben und den vielfältigen Ausdrucksformen gelebter Religion nachspüren. Im Zentrum stehen der myanmarische Buddhismus und die damit in enger Verbindung stehenden Künste.

Die Toten Hosen wollen am 6. Dezember gemeinsam mit einheimischen Bands in einem Park in Yangon auftreten. Veranstalter des Konzertes ist die Deutsche Botschaft in Yangon. „Wir möchten wir die Öffnung des Landes mit einem speziellen Konzert begrüßen“, begründet die Band um Campino ihren Auftritt. Mehr zur Ausstellung in Stuttgart: www.lindenmuseum.de. (StN)

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