Calcio Leinfelden-Echterdingen darf am Freitag beim SV Fellbach nicht schon wieder ohne Ertrag vom Platz gehen. Derweil gibt es viele Wehwehchen und wohl zwei Ausfälle.
Eigentlich wäre Francesco Di Frisco zum Jammern zumute, wenn er seine Belegschaft anschaut. „Jede Menge angeschlagene Akteure, viele Wehwehchen“, sagt der Trainer von Calcio Leinfelden-Echterdingen vor dem Auswärtsspiel am Freitag (15 Uhr) beim SV Fellbach. Doch der Coach der Italo-Schwaben weiß aus Erfahrung: „Jammern bringt nichts, wir müssen das Beste daraus machen.“
Erschwerend kommt hinzu, dass der Kader sehr klein ist, es also nicht viel passieren darf. „Wohl der kleinste seit meiner neunjährigen Tätigkeit hier.“ Freilich, die Chancen, dass die meisten Angeschlagenen auf die Zähne beißen und spielen werden, stehen gut. Einzig der zentrale Mittelfeldmann Philipp Seemann ist mit einer Sprunggelenkverletzung definitiv raus, der Einsatz von Offensivmann Georgios Kaligiannidis höchst fraglich.
Aber wie gesagt, es hilft nichts. Der Elftplatzierte vom Sportpark Goldäcker – aktuell wäre es der Relegationsplatz – muss liefern beziehungsweise punkten. „Nach den beiden verlorenen Heimspielen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Ehingen-Süd und zuletzt Weilimdorf müssen Punkte her, egal wie“, sagt Di Frisco mit Vehemenz.
Dabei ist aus seiner Sicht aber Vorsicht geboten, eine stark offensiv ausgerichtete Spielweise wäre kontraproduktiv. „Da würden wir Fellbach ins offene Messer laufen, die haben viele schnelle junge Spieler, sie lauern nur auf Umschaltmomente. Das wurde uns bereits im Hinspiel zum Verhängnis.“ Damaliges Resultat – 2:1 für die Kappelbergstädter, die aktuell auf Platz fünf rangieren und durch einen Sieg den Klassenverbleib wohl endgültig fix machen können.