Kein Wartehäuschen mehr an der Haltestelle Nixenweg seit dem Straßenumbau. Dafür gab es eine Gelbe Karte. Foto: Iris Frey

Kommt er wieder oder nicht – der Unterstand in der Benzenäckerstraße in Hofen wurde abgebaut. Die Bürger sind verärgert – und die Stadt hat sich noch nicht entschieden.

Als der Kreisverkehr im Seeblickweg eingerichtet und die Benzenäckerstraße umgestaltet wurde, hat man in Hofen das Wartehäuschen an der Haltestelle Nixenweg abgebaut. Der Bezirksbeirat Mühlhausen fordert nun, dass es dort wieder aufgebaut wird. Stadtsprecherin Jacqueline Albinus erklärt dazu: In der Benzenäckerstraße sei die dortige Haltestelle „Nixenweg“ in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei ausgebaut worden. Auf der Seite der Bachstelzenstraße habe es vor dem Umbau eine Wartehalle gegeben. „Diese war jedoch so marode, dass sie nach dem Umbau der Haltestelle nicht mehr aufgestellt werden konnte“, sagt Albinus. Auf der Seite des Nixenwegs gab es vor dem Umbau keine Wartehalle.

 

SSB lehnt Wiederaufbau des Unterstands ab

Bei der Frage, ob nun ein Wartehäuschen aufgestellt wird, verweist die Stadt zunächst auf die SSB. Doch die SSB hat bereits abgewunken, wie aus einer Antwort auf eine Gelbe Karte an die Stadt hervorgeht. Der Bürgerverein Hofen hatte nachgehakt. „Wir vom Bürgerverein werden seit der Fertigstellung des Kreisverkehrs immer wieder auf das fehlende Wartehäuschen an der Bushaltestelle Nixenweg angesprochen“, erklärte Sabine Schick-Kurfeß, Vorsitzende des Bürgervereins Hofen. Viele Senioren hätten keine Möglichkeit mehr, sich bei Regen oder Hitze zu setzen oder unterzustellen. Speziell die Haltestelle Nixenweg Richtung Neugereut sei gut frequentiert, sagt Schick-Kurfeß, die auch um den Antrag des Bezirksbeirats weiß. Die SSB hatten erklärt, der Wiederaufbau des Wartehäuschens sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Nach heutigem Stand werde die SSB an der Haltestelle Nixenweg keinen Unterstand aufbauen. Stadtsprecher Oliver Hilliger erklärt nun auf Nachfrage, dass das Thema bei der Stadt derzeit in Abklärung sei und er eine Entscheidung im Herbst erwarte.