Busfahren in Schorndorf Anzeigetafeln für Busbahnhof

Von Oliver Hillinger 

Die Stadt Schorndorf will  in neue Anzeigetafel am Busbahnhof investieren. Foto: Pascal Thiel
Die Stadt Schorndorf will in neue Anzeigetafel am Busbahnhof investieren. Foto: Pascal Thiel

100 000 Euro will die Stadt Schorndorf in Anzeigetafeln stecken, die künftig Busbenutzer und Gartenschaugäste lotsen.

Schorndorf - Für den Busbahnhof der Daimlerstadt will die Stadt Schorndorf Geld in neue Anzeigetafeln investieren, welche die ankommenden Bahnreisenden besser zu den Bussen führen. Der Technische Ausschuss hat einstimmig ein System befürwortet, das mit rund 100 000 Euro an Anfangsinvestitionen zu Buche schlägt.

Daten stammen vom Verkehrsverbund

Demnach sollen an dem Bahnhof vier doppelseitige Bildschirme an den Bussteigen und eine etwas größere Übersichtstafel montiert werden. Das System solle, wie Jan Grube vom Planungsamt der Stadt erläuterte, sowohl die geplanten Abfahrtszeiten als auch die tatsächlichen Zeiten anzeigen. Die Daten stammten vom Verkehrsverbund Stuttgart (VVS), der ähnliche Systeme bereits für andere Kommunen organisiert habe. Zudem sollen die Busse Ortungsgeräte bekommen, damit das System ihre tatsächliche Ankunftszeit kalkulieren kann. Die jährlichen Kosten für Programme und Service, die mit dem System anfallen, gab Grube mit 5800 Euro an.

Ursprünglich war geplant gewesen, das System erst nach dem Umbau des Busbahnhofs einzuführen. Die jetzigen Schorndorfer Bussteige gelten als unübersichtlich und über eine zu große Fläche verteilt. Nach längeren Diskussionen hatte vor zwei Jahren die CDU einen Entwurf eingebracht, der von Hanke Hemeling stammt, der früher im Stuttgarter Planungsreferat tätig war und nun als Ruheständler in Schorndorf lebt. Gemeinsam mit dem CDU-Stadtrat Ingo Sombrutzki hatte Hemeling vor Jahren die Idee einer Dachkonstruktion skizziert, die neben dem Bahnhof platziert werden könne und allen Bussteigen Platz böte. Die Straße würde U-förmig daran vorbei geleitet.

Orientierung für Gartenschaubesucher

Eine gute Idee, die jedoch nicht zeitnah umgesetzt wird. Ein neuer zentraler Busbahnhof sei bis zur Remstal-Gartenschau 2019 nicht mehr zu realisieren, sagte Jan Grube in der Ausschusssitzung. Nun wolle man Möglichkeiten umsetzen, welche die Situation verbesserten und den Gartenschaubesuchern Orientierung gebe.

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