Die Uni Stuttgart spekuliert auf Fördergelder in der Spitzenforschung. Foto: Zweygarth

Die Uni Stuttgart will erneut bei der Forschungsförderung in der Spitzenliga punkten. Gleich fünf Antragsskizzen für Forschungsverbünde hat sie beim bundesweiten Exzellenzwettbewerb eingereicht.

Stuttgart - Die Uni Stuttgart will erneut bei der Forschungsförderung in der Spitzenliga punkten. Gleich fünf Antragsskizzen für Forschungsverbünde hat sie beim bundesweiten Exzellenzwettbewerb eingereicht.

So hofft sie beim Exzellenzcluster Simtech, das seit 2007 gefördert wird, auf eine Fortsetzung. Inhaltlich wolle sich Simtech „in Richtung datenintegrierte Simulationswissenschaften weiterentwickeln“, teilt die Uni auf Anfrage mit. Einen weiteren Antrag habe ein interdisziplinäres Team gestellt, das auf zwei Sonderforschungsbereichen im Bereich Architektur und Bauingenieurwesen aufbaue. Ziel sei ein Cluster für computerbasiertes Planen und Bauen. Um Digitalisierung in der Produktionstechnik geht es bei einem Antrag zu Software-getriebenen Produktionsmethoden. In einem Gemeinschaftsantrag mit der Uni Ulm und dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung beantragen die Stuttgarter einen Cluster für Quantenwissenschaften. Und gemeinsam mit der Uni Tübingen bewerben sich die Stuttgarter Geistes-, Sprach- und Sozialwissenschaftler um eine Exzellenzförderung zur Erforschung von Verständnisprozessen. Wer einen Vollantrag stellen darf, entscheidet die Deutsche Forschungsgemeinschaft am 27. September.

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