Im Wahlkreis Böblingen läuft die Bundestagswahl laut Landrat Bernhard organisatorisch „wie geschnitten Brot“. Kein Wunder also, dass das Ergebnis am Sonntagabend als erstes bei der Landeswahlleitung vorlag.
Am Tag danach lobte Landrat Roland Bernhard den organisatorischen Ablauf der Bundestagswahl im Kreis Böblingen. „Das läuft inzwischen wie geschnitten Brot“, sagte er bei einer Online-Pressekonferenz. Bester Beweis dafür: Bereits um 21.53 Uhr wurde das vorläufige Endergebnis an die Landeswahlleitung versandt. Der Wahlkreis Böblingen war damit der schnellste in ganz Baden-Württemberg. Das erste komplette Gemeindeergebnis war um 19.28 Uhr aus Jettingen im Böblinger Landratsamt eingetroffen, Hildrizhausen folgte auf Platz zwei. „Welche Kommune ganz am Schluss geliefert hat, verrate ich nicht“, schmunzelte Bernhard.
Der Landrat betonte, dass die Wahl nur dank des ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Helferinnen und Helfer so reibungslos ablaufen konnte und sprach „ein großes Dankeschön“ aus. „Sie haben einen wertvollen Beitrag zur Durchführung der Wahl des Deutschen Bundestages geleistet“, so Bernhard.
Etwas mehr als 243 000 Bürgerinnen und Bürger waren im Wahlkreis Böblingen wahlberechtigt. 84,3 Prozent von ihnen gaben ihre Stimme ab, 2021 waren es 79,7 Prozent gewesen. „Ein Rekordwert“, freute sich Roland Bernhard, „auch ein Verdienst der Parteien, die ihre Wähler mobilisiert haben.“
Die Helferinnen und Helfer machten es möglich, dass in 232 Wahllokalen und 108 Briefwahlbezirken des Wahlkreises Böblingen die Stimmabgabe möglich war. 34,4 Prozent der Wahlberechtigten gaben per Brief ihre Stimme ab.