Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, zu Gast beim Digitalen Deutschen Bauerntag 2021. (Archivbild). Foto: Jörg Carstensen/dpa Foto: dpa

Die ziehen vor der Bundes- und Landtagswahlen in einen schwierigen Wahlkampf. Grünen-Co-Chef Habeck spricht von «harter Arbeit». Vor allem das Ergebnis aus Sachsen-Anhalt gelte es zu bedenken.

Weimar - Grünen-Co-Chef Robert Habeck sieht harte Wahlkämpfe für seine Partei bei der Bundestagswahl und der geplanten Landtagswahl in Thüringen.

"Und man muss ehrlich sein: Sachsen-Anhalt, das Ergebnis von vor ein paar Wochen zeigt, dass auch dieser Landtagswahlkampf ein harter werden wird, dass nichts selbstverständlich ist und dass grüne Erfolge zu erzielen in Thüringen harte Arbeit bedeutet", sagte Habeck in einer Video-Botschaft bei einer Landesdelegiertenkonferenz der Thüringer Grünen in Weimar.

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatten die Grünen in Umfragen teils zweistellig gelegen. Bei der Wahl am 6. Juni schafften sie es mit einem Ergebnis von 5,9 Prozent nur relativ knapp in den Landtag. Ähnlich war es den Grünen bereits 2019 in Thüringen ergangen. Auch damals lagen sie zunächst teils im zweistelligen Bereich und erreichten dann bei der Wahl im Oktober 2019 nur 5,2 Prozent. Sie schafften damit nur knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.

Die Landtagswahl in Thüringen werde auch von den "Kräften" der Bundestagswahl geprägt sein, sagte Habeck. "Und die Kräfte heißen Erneuerung, das Land fit machen für die Zukunft, rauskommen aus unfruchtbaren Polaritäten, aus dümmlichen Gegensätzen hin zu einer neuen politischen Kraft oder Verwaltung des Status Quo, gegebenenfalls ein Zurück in die Vergangenheit."

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