Die Überwachung an Bahnhöfen soll ausgeweitet werden. Foto: dpa/Z5327 Soeren Stache

Nach der tödlichen Attacke auf ein Kind am Frankfurter Hauptbahnhof wollen Bundesregierung und Bahn die Zahl der Sicherheitskräfte an Bahnhöfen erhöhen und die Videoüberwachung und die biometrische Gesichtserkennung ausweiten.

Berlin - Bundesregierung und Bahn wollen die Überwachung an Bahnhöfen ausweiten. „Wir setzen konsequent auf Abschreckung und Aufklärung“, erklärte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Donnerstag in Berlin laut Mitteilung. Die Ministerien für Verkehr, Inneres und die Deutsche Bahn wollen sechs Wochen nach der tödlichen Attacke auf ein Kind am Frankfurter Hauptbahnhof die Zahl der Sicherheitskräfte an Bahnhöfen erhöhen sowie die Videoüberwachung und die biometrische Gesichtserkennung ausweiten.

Am Hauptbahnhof von Frankfurt am Main hatte ein Mann am 29. Juli einen achtjährigen Jungen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Das Kind starb noch im Gleisbett, die Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten und wurde verletzt. Der Tatverdächtige, ein 40 Jahre alter Eritreer, wurde direkt nach der Attacke gefasst. Er ist seit Ende August vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

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