Für die SPD fungieren der Schauspieler Walter Sittler (links) und der VfB-Präsident Erwin Staudt als Wahlmänner. Foto: Fotos: dpa

Wulff oder Gauck? 79 Wahlmänner und -frauen aus dem Südwesten haben die Qual der Wahl.

Stuttgart - Christian Wulff oder Joachim Gauck? Bei der Kür des Bundespräsidenten stehen auch 79 Baden-Württemberger am 30. Juni vor der Qual der Wahl. Doch vorher müssen die Wahlmänner und - frauen aus dem Südwesten selbst nominiert werden.

Die Landtags-Fraktionen bestimmen am Dienstag in Stuttgart ihre Kandidaten für die Bundesversammlung. Am Donnerstag stimmt dann der Landtag über die Wahlmänner und -frauen ab.

SPD benennt Staudt und Sittler

Die CDU darf 40 Kandidaten vorschlagen, die SPD 22, die Grünen 9 und die FDP 8. Als einzige Fraktion hat die SPD ihre Personalvorschläge schon publik gemacht. So sollen wie bei der letzten Präsidentenwahl der Schauspieler Walter Sittler und der Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, Erwin Staudt, ihre Stimme abgeben.

Der Kandidat von SPD und Grünen, der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Gauck, findet auch außerhalb dieser beiden Parteien Zustimmung. FDP- Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke meint sogar, die Wahl des Unions- Kandidaten Wulff sei in Gefahr. Vor allem ostdeutsche FDP-Verbände wollten eher Gauck unterstützen.

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