Auch die Völklinger Hütte – Unesco-Weltkulturerbe seit 1994 – soll von den Fördergeldern des Bundes profitieren. Foto: picture-alliance/ dpa/Becker&bredel

Der Bund will im Jahr 2021 rund 73 nationale Kultureinrichtungen finanziell unterstützen.

Berlin, Ulm - Deutschlandweit unterstützt der Bund in diesem Jahr 73 bedeutende Kultureinrichtungen bei Sanierungen und Modernisierungen mit insgesamt rund 32 Millionen Euro. „Kultur stiftet Identität und Zusammenhalt, gerade auch abseits der Metropolen“, so Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Dienstag. „Der Erhalt unserer kulturellen Infrastruktur gehört zu den wichtigsten kulturpolitischen Zielen des Bundes - erst recht in diesen Zeiten der Krise“, fügte sie hinzu. Gefördert würden dringend notwendige Investitionen, damit die Einrichtungen „auch in Zukunft ein möglichst breites Publikum für unser vielfältiges und reiches Kulturerbe begeistern können“, so Grütters.

Das Förderprogramm wurde auf ganz Deutschland ausgeweitet

Fördermittel gehen unter anderem an das Residenzschloss Dresden, an die Alte Pinakothek München und an die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg. Weitere Kultureinrichtungen sind das Museum Ulm, die Hamburger Staatsoper, das Fagus-Werk Alfeld, die Herrenhäuser Gärten Hannover, die Kunstsammlung Düsseldorf, das Schauspielhaus Bochum, Schloss Corvey und die Völklinger Hütte.

Das seit 2020 bestehende Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“ ist Nachfolger des Förderprogramms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“. 2018 hatte die Bundesregierung beschlossen, das Programm auf ganz Deutschland auszuweiten.

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