Martina Fehrlen wirft für die Bürgermeisterwahl in Altbach ihren Hut in den Ring. Foto: privat

Nach dem Ohmdener Bürgermeister Martin Funk wirft die 39-jährige Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin Martina Fehrlen ihren Hut in den Ring und will bei der Wahl am 12. November den bisherigen Altbacher Schultes Wolfgang Benignus beerben.

Altbach - Martina Fehrlen aus Esslingen hat angekündigt, Bürgermeisterin in der Gemeinde Altbach werden zu wollen. Sie bewirbt sich bei der Wahl am 12. November um die Nachfolge des bisherigen Schultes Wolfgang Benignus, der aus Altersgründen nicht mehr kandidiert. Die 39-jährige Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin, die Politik, Wirtschaft und Jura an der Universität Konstanz studiert hat, lebt mit ihrem Mann Dirk und ihrer zweijährigen Tochter Katharina im Esslinger Stadtteil Sulzgries. Sie ist im Landkreis Esslingen die Vorsitzende der Frauen-Union und Beisitzerin im Vorstand des CDU-Kreisverbands. Allerdings betont sie in einer Mitteilung, im Rahmen der Altbacher Bürgermeisterwahl „nicht explizit für eine Partei zu kandidieren“. Zurzeit arbeitet Martina Fehrlen als Geschäftsführerin für das Institut für Weiterbildung an der Hochschule Esslingen.

Als große Herausforderung in der rund 6000 Einwohner zählenden Gemeinde Altbach erachte sie, den Wegfall der Gewerbesteuereinnahmen durch den reduzierten Betrieb des EnBW-Kraftwerks und die hohen Steuerrückzahlungen aufzufangen.

Altbach sei eine attraktive Gemeinde mit einer gut funktionierenden Infrastruktur. Sie komme beispielsweise seit Jahren „gerne und regelmäßig zum Einkaufen hierher“, erklärt Fehrlen. Mit der 39-Jährigen bekommt Martin Funk (SPD) eine erste Konkurrenz im Wahlkampf um den Chefsessel im Altbacher Rathaus. Wie berichtet, hat der 34-jährige Bürgermeister der Gemeinde Ohmden als Erster seinen Hut in den Ring geworfen.

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