In Schwaikheim und Plüderhausen entscheiden die Wähler Anfang des kommenden Jahres darüber, wer neuer Bürgermeister werden soll. Die Amtsinhaber möchten weitermachen. Foto: dpa

In Schwaikheim und Plüderhausen stehen Anfang kommenden Jahres die Bürgermeisterwahlen an. Beide Amtsinhaber haben verkündigt, dass sie noch einmal antreten möchten – beide sind schon seit mehreren Perioden im Amt.

Plüderhausen/Schwaikheim - Wenn die Bürger von Plüderhausen am 25. Februar kommenden Jahres wegen der Bürgermeisterwahl zu den Urnen gerufen werden, wird zumindest ein in der Kommune wohl allen bekannter Name auf dem Stimmzettel stehen. Der Amtsinhaber, Andreas Schaffer, hat in der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause angekündigt, sich zum fünften Mal um den Posten des Rathauschefs bewerben zu wollen.

Remstalgartenschau löst Aufbruchstimmung aus

Auch wenn es sicherlich gute Gründe gegeben hätte, nach 32 Jahren aufzuhören, habe es auch gute Gründe gegeben, die für ein Weitermachen sprächen: „Die Arbeit macht mir Spaß, die Zusammenarbeit mit Verwaltung, Gemeinderat, Vereinen und Bürgern ist gut und partnerschaftlich kooperativ und Plüderhausen ist gerade in den vergangenen Jahren gut vorangekommen“, nannte der 62-jährige Schaffer seine Beweggründe. Natürlich habe auch die für 2019 geplante Remstalgartenschau eine Rolle gespielt. Sie stehe für eine „außergewöhnliche Gemeindeentwicklung“ und sei ein „Auslöser einer Aufbruchstimmung in der Bürgerschaft“, so Schaffer.

Familie und Gesundheit spielen mit

Grundvoraussetzungen für eine Bewerbung seien indes das Okay der Familie und ein Gesundheitscheck gewesen: In beiden Bereichen sei die Ampel auf grün gestellt worden. Andreas Schaffer ist zuletzt im Februar 2010 mit 97,4 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister der 9500-Einwohner-Kommune gewählt worden. Wie schon acht Jahre zuvor hatte er keinen Gegenkandidaten gehabt.

In Schwaikheim wird im Januar gewählt

An welchem Termin die Schwaikheimer einen neuen Bürgermeister wählen dürfen, ist noch nicht klar. Sicher ist bisher nur, dass der Urnengang im Januar stattfinden soll und dass mit Gerhard Häuser der Amtsinhaber wieder antreten wird. Er ist seit 1994 Rathauschef in Schwaikheim und strebt damit eine vierte Amtsperiode an. Er hat seine erneute Kandidatur ebenfalls in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause angekündigt.

Häuser möchte Gespräche mit allen Fraktionen führen

„Schwaikheim ist seit meinem Amtsantritt 1994 vorangekommen, und das ist mir auch so bestätigt worden“, sagt der 53-Jährige. Seine Familie habe hier eine Heimat gefunden, die Töchter seien lupenreine Schwaikheimer Gewächse. In der Sitzung habe er allen Fraktionen die Möglichkeit angeboten, offene und konstruktive Gespräche darüber mit ihm zu führen, was für die Entwicklung Schwaikheims wichtig ist.

Das Gemeinderat wird im Herbst über alle weiteren Details der Bürgermeisterwahl beraten. Gerhard Häuser war vor acht Jahren mit 57,1 Prozent wiedergewählt worden – sein Herausforderer bekam damals stattliche 42,4 Prozent der abgegebenen Stimmen.

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