Auch Alexander Fischer drängt es an die Rathausspitze in Rutesheim. Der 49-Jährige möchte im Wahlkampf auf direkte Begegnungen mit den Menschen setzen.
Gewählt wird am 8. Februar in Rutesheim. Alexander Fischer hat bereits im November 2025 als Erster seinen Hut in den Ring geworfen und kandidiert neben Bettina Beck und Tobias Pokrop für das Amt des Bürgermeisters in Rutesheim. Einen persönlichen Gesprächstermin mit unserer Redaktion während des Wahlkampfes hat der 49-jährige Fischer „nach reiflicher Überlegung“ abgelehnt.
Seine Begründung: In den kommenden Wochen sei er täglich sehr stark eingebunden und verbringe viele Stunden im direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. „Gerade im Vorfeld der beiden öffentlichen Kandidatenvorstellungen am 27. und 29. Januar ist es mir besonders wichtig, dass die Menschen mich persönlich kennenlernen und meine Positionen unmittelbar von mir hören. Diese Veranstaltungen sind aus meiner Sicht der zentrale Ort, um Inhalte, Werte, Haltung und Motivation transparent und unverfälscht darzustellen.“
Der Kandidat arbeitete erst bei Mercedes, dann bei Bertrandt
Wer schon vorher etwas über Fischers Werdegang wissen will, muss auf dessen Homepage schauen. 19 Jahre lang war der Diplom-Betriebswirt demzufolge nach seinem Studium bei Mercedes-Benz tätig, ehe er in den vergangenen vier Jahren bei der Bertrandt AG Projekte für die Porsche AG begleitete. „Ich blicke auf mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in Führung und Projektsteuerung zurück“, sagt er. Er habe gelernt, Teams zu führen, komplexe Abläufe zu organisieren und Entscheidungen strukturiert und verlässlich umzusetzen.
„Was mich immer angetrieben hat: Themen voranbringen, Verantwortung übernehmen und Ergebnisse sichtbar machen“, erklärt Fischer im Internet. Seine Aufgaben umfassten, wie er selbst beschreibt, zuletzt sowohl Produktions- und Fabrikplanungen als auch die Mitwirkung an technologischen Weiterentwicklungen im Bereich der Elektromobilität.
Fischer über Rutesheimer: „Offenheit und Herzlichkeit beeindruckt“
Fischer verweist auf „seine langjährige Erfahrung“ in der Zusammenarbeit mit Städten, Landkreisen, Behörden und politischen Gremien: „Entscheidungen vorbereiten, unterschiedliche Interessen abwägen, komplexe Themen verständlich machen und Projekte zuverlässig umsetzen“ – all das habe seine bisherige Arbeit über zwei Jahrzehnte geprägt. Gleichzeitig kenne er die Sichtweise von Unternehmen und Dienstleistern und wisse, welche Rahmenbedingungen über starke Standorte und gute Entwicklungsmöglichkeiten entscheiden würden.
Alexander Fischer stammt aus dem Rems-Murr-Kreis. Berührungspunkte mit Rutesheim hat der passionierte Handballtrainer bereits über den Sport. Als Trainer der Handballdamen der SKV Rutesheim habe er die Stadt bereits aus vielen Perspektiven kennengelernt. Beim Sport, im Alltag, im Gespräch mit Familien, Jugendlichen, Ehrenamtlichen und Menschen, die in Rutesheim tief verwurzelt seien. „Die Offenheit und Herzlichkeit der Rutesheimer hat mich beeindruckt und in mir den Wunsch geweckt, mich hier einzubringen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Alexander Fischer. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv, er liebt die Natur und setzt gerne handwerkliche Ideen in die Tat um.