Dirk Schaible ist der alte und neue Bürgermeister von Freiberg am Neckar. Foto: factum/Bach

Die Bürgermeisterwahl in Freiberg ging so aus wie erwartet: Amtsinhaber Dirk Schaible setzte sich mit fast 95 Prozent gegen die zwei Bewerber von außerhalb durch. Nur bei der Wahlbeteiligung hat er sein selbst gestecktes Ziel nicht ganz erreicht.

Freiberg/Neckar - Nachdem gegen 19 Uhr am Sonntag alle Stimmen ausgezählt waren, war klar, womit ohnehin jeder gerechnet hatte: Freibergs Bürgermeister Dirk Schaible ist von den Bewohnern der Stadt für eine zweite Amtszeit bestätigt worden. Er setzte sich mit 94,52 Prozent der Stimmen gegen seine Gegenkandidaten durch, den Stuttgarter Musikpädagogen Ulrich Raisch und Heiko Gold, den stellvertretenden Vorsitzenden der Nein!-Idee aus Böbingen an der Rems. Raisch kam auf 2,64 Prozent, Gold auf 1,68. Raisch und Gold sind bekannt dafür, dass sie sich in vielen Kommunen erfolglos für das Bürgermeisteramt beworben haben, insofern ist Schaibles Sieg keine Überraschung. Die Wahlbeteiligung lag unter der von Schaible gesetzten Marke von 40 Prozent: mit 4843 Wählern gingen 37,98 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne.

Der 46-jährige Schaible ist seit acht Jahren Bürgermeister der knapp 15 000 Einwohner zählenden Stadt im Landkreis Ludwigsburg. „Ich nehme das Ergebnis als Verpflichtung für die nächsten acht Jahre“, kommentierte Schaible seine Wiederwahl, unmittelbar nachdem das aus seiner Sicht gute Ergebnis verkündet worden war. Auch mit der Wahlbeteiligung war der bisherige und künftige Rathauschef zufrieden.

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