Foto: picture alliance/dpa

Das Regierungspräsidium saniert bis Mitte Juni eine Brücke über die Bundesstraße. Die offizielle Umleitung ist vier Kilometer lang. Auch auf Schleichwegen drohen Staus.

Autofahrer müssen sich ab Montag, 4. Mai, in Stuttgart-Weilimdorf auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Bis Freitag, 29. Mai, wird auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Rastatter Straße die Einfahrt auf die B295 in Richtung Ditzingen voll gesperrt.

 

Der Schritt ist notwendig, weil das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) die dortige Brücke, die über die Bundesstraße führt, für rund 97.000 Euro instand setzt. Schäden wie abplatzender Beton und freiliegende Bewehrungen werden repariert, um die Verkehrssicherheit des Bauwerks zu erhalten. Die Maßnahme geht bis Freitag, 12. Juni, jedoch ist nur im ersten der beiden Abschnitte eine Sperrung notwendig. Sobald sich die Arbeiten über die stadteinwärts führenden Fahrspuren der B295 verlagern, wird laut RPS lediglich der Verzögerungsstreifen an der Ausfahrt verkürzt werden. Die Brücke über die Bundesstraße, also die Solitudestraße, ist während der gesamten Bauzeit passierbar.

Die ausgeschilderte Umleitung führt durch den Weilimdorfer Ortskern über die Solitudestraße, die Pforzheimer Straße zunächst von Ditzingen weg in Richtung Feuerbach. In der Föhrichstraße geht es dann auf die Bundesstraße, wenig später passieren Verkehrsteilnehmer die Brückenbaustelle. Ortskundige werden die vier Kilometer lange Umleitung vermutlich meiden und durch den Norden Weilimdorfs fahren – wo ebenfalls Staus drohen. Das RPS bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten.