Ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, werde erst das Ergebnis der genetischen Untersuchung ergeben. (Symbolbild) Foto: dpa/Jens Büttner

Die Bissspuren deuten auf einen „großen Beutegreifer“: Zwei Ziegen sind in der Nacht zum Samstag bei Münstertal (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) von einem größeren Tier gerissen worden.

Stuttgart - Zwei Ziegen sind in der Nacht zum Samstag bei Münstertal (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) von einem größeren Tier gerissen worden. Die Bissspuren deuten nach Angaben von Fachleuten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) darauf hin, dass die Ziegen einem „großen Beutegreifer“, einem Hund oder auch einem Wolf, zum Opfer gefallen sind, wie das Umweltministerium in Stuttgart am Samstag mitteilte.

Ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, werde erst das Ergebnis der genetischen Untersuchung der an den Ziegen genommenen Abstriche von Speichel des Angreifers ergeben. Erst vor wenigen Tagen sei im Gebiet der Gemeinde Schluchsee ebenfalls im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ein Foto eines Wolfes aufgenommen worden, teilte das Ministerium weiter mit.

Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Kreise wurden über den aktuellen Vorfall informiert und aufgefordert, Beobachtungen an die FVA in Freiburg zu melden.

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