Die Feuerwehr ist in Remshalden zum Brand einer Anschlussunterbringung ausgerückt. Foto: Archiv (geschichtenfotograf.de)

In einem Gebäude, das von zwei Flüchtlingsfamilien bewohnt wird, ist an Neujahr Feuer ausgebrochen. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Ermittler halten weder Rechtsextreme noch die Bewohner für die Täter und bitten um Hinweise.

Remshalden - In einem Haus in Remshalden-Hebsack (Rems-Murr-Kreis), das zur Anschlussunterbringung von zwei Flüchtlingsfamilien dient, ist am Neujahrsmorgen Feuer gelegt worden. Wie die Polizei mitteilt, brach das Feuer gegen 4.30 Uhr auf der Terrasse des Gebäudes aus. Die Flammen erfassten Mobiliar auf der Terrasse, die Fassade sowie einen angrenzenden Lagerraum.

Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus

Weil im Inneren des Hauses ein Rauchmelder ausgelöst wurde, konnte ein Mann seine Mitbewohner warnen. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern, drei der Bewohner mussten mit gereizten Lungen ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Am Mittwochnachmittag hat die Polizei bekannt gegeben, dass sie von vorsätzlicher Brandstiftung ausgeht. Laut einem Sprecher gibt es weder darauf einen Hinweis, dass das Feuer aus fremdenfeindlichen Motiven gelegt worden sei, noch darauf, dass Bewohner für die Brandstiftung verantwortlich seien. Die Kriminalpolizei bittet nun um Zeugenhinweise an die Telefonnummer 0 71 51/95 00.

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