Unbekannte haben in der Schorndorfer Rainbrunnenschule (hier ein Archivbild) in der Nacht auf Donnerstag Feuer gelegt. Foto: Gottfried Stoppel

Erneut gibt es einen Vorfall von Zerstörungswut in der Daimlerstadt: Unbekannte haben in einer Schule gewütet – die Polizei hat aber auch einen Verdacht..

Schorndorf - Mindestens 20 000 Euro Sachschaden ist in der Nacht auf Donnerstag in der Schorndorfer Rainbrunnenschule angerichtet worden. Wie die Polizei mitteilte, drangen vermutlich mehrere Täter in den frühen Morgenstunden in das Gebäude der Gemeinschaftsschule ein, beschädigten eine Vielzahl an Gegenständen und setzten ein Pflanzgefäß sowie eine Schmutzfangmatte in Brand. Wohl nur, weil eine automatische Meldeanlage rechtzeitig Alarm schlug, konnte die Feuerwehr noch verhindern, dass sich die Flammen weiter im Gebäude ausbreiteten.

Drei Jugendliche in der Nähe der Schule

Im Rahmen einer Fahndung traf die Polizei drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren in der Nähe der Schule an. Es gebe Hinweise, dass die Teenager auch die Täter sein könnten, heißt es im Bericht der Polizei. Die Waiblinger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0 71 51/95 00 zu melden.

Schon in der Nacht zum Dienstag war die Rainbrunnenschule das Ziel von Zerstörungswut gewesen. Fensterscheiben sowie eine Sicherheitstüre wurden mit Steinen beworfen. Die Polizei bezifferte den Schaden nach ersten Erkenntnissen mit 12 000 Euro.

Randale auch im Stadtpark

In der selben Nacht randalierten Unbekannte auch im örtlichen Stadtpark und richteten Schäden in Höhe von mehr als 14 000 Euro an. Die Täter rissen unter anderem Teile des Zauns der Freiluftküche heraus und warfen diese zusammen mit Müll in das Kneippbecken. Laut Angaben der Stadt benötigten fünf Mitarbeiter der Zentralen Dienste Schorndorf etwa anderthalb Stunden, um das Chaos zu beseitigen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird die Polizei nun herausfinden müssen.

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