Wegen akuter Brandgefahr ist das Grillen an den öffentlichen Grillstellen der Stadt bis auf Weiteres verboten. Foto: dpa-Zentralbild

Aufgrund der Sommerhitze verbietet die Stadt Stuttgart ab sofort das Grillen an öffentlichen Grillstellen in den Parks und Wäldern. Selbst die kleinste Unachtsamkeit könnte einen verheerenden Brand auslösen.

Stuttgart - Die erste große Hitzewelle überrollt Stuttgart: Meteorologen rechnen am Mittwoch mit bis zu 33 Grad – perfektes Wetter für einen Grillabend. Doch die Stadt Stuttgart hat das Grillen an öffentlichen Grillplätzen mit sofortiger Wirkung untersagt. Angesichts der Tatsache, dass es seit Wochen keinen nennenswerten Niederschlag gab, muss mit erhöhtem Brandrisiko gerechnet werden.

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Die anhaltende Sommerhitze hat zur Folge, dass die Böden in den öffentlichen Grünanlagen stark ausgetrocknet sind: Ausgedörrte Gräser können schnell Ursache für sich ausbreitende Brände sein – auch im Wald kann selbst der kleinste Funke fatale Auswirkungen haben und große Schäden anrichten.

Besondere Vorsicht

Hagen Dilling, stellvertretender Amtsleiter des Garten-, Friedhof- und Forstamtes, ruft zur besonderen Vorsicht auf: „Bereits unachtsam weggeworfene Glasflaschen können über den Lupeneffekt Brände auslösen.“ Deshalb ist zum Schutz der Wälder und Grünflächen nun überall äußerste Vorsicht geboten.

Nicht nur Wald und Wiesen im Ländle tragen durch die hohen Temperaturen große Hitzeschäden davon, sondern auch die Straßen: Vor allem auf den Autobahnen kann es zum plötzlichen Aufplatzen der Fahrbahn kommen. Das Regierungspräsidium in Karlsruhe hat daher bereits Tempolimits eingeführt.

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