Die Feuerwehr wurde zu einem Brand in Ohmden gerufen. Foto: dpa

In Ohmden (Kreis Esslingen) ist es am Sonntag zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Was bisher bekannt ist.

Ein technischer Defekt war wohl die Ursache für einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Ohmden am Sonntagnachmittag.

 

Ersten Ermittlungen der Polizei zu Folge soll das Feuer kurz vor 14 Uhr in einer der Garagen im Untergeschoss des Gebäudes ausgebrochen sein. Es sei zu einer starken Rauchentwicklung gekommen und der dichte Qualm habe sich innerhalb kurzer Zeit im gesamten Gebäude ausgebreitet.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Bei ihrem Eintreffen, so die Polizei, hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Feuerwehr, die mit acht Fahrzeugen und 51 Feuerwehrleuten im Einsatz war, habe den Brand rasch gelöscht. Das Gebäude sei aber aufgrund des Rauchgasniederschlags nicht bewohnbar.

Zwei Personen haben Rauchgase eingeatmet

Ein 32-jähriger Hausbewohner musste wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst, der mit zwei Fahrzeugen und vier Sanitätern vor Ort war, ins Krankenhaus gebracht werden, teilt die Polizei mit. Auch ein 68-jähriger Nachbar, der sich trotz mehrfacher Aufforderung durch die Einsatzkräfte eigenverantwortlich im Gefahrenbereich aufgehalten und entsprechend Rauchgase eingeatmet hatte, habe sich in ärztliche Behandlung begeben müssen.

Die Polizei schätzt den Sachschaden vorläufig auf etwa 250 000 Euro. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. In Frage käme als Grund für das Feuer wohl ein technischer Defekt an einer Batterie in der betroffenen Garage.