Nach einem Brand unterhalb des Hohenaspergs (Kreis Ludwigsburg) ist der Einsatz der Feuerwehr abgeschlossen. Ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl wurde verhindert.
Das Feuer in einer Wohnung in der Schubartstraße in Asperg ist gelöscht. Nachdem die Feuerwehr den Brand bereits zuvor unter Kontrolle gebracht hatte, war der Löscheinsatz am Dienstag gegen 12.30 Uhr endgültig beendet. Der Großeinsatz dauert rund drei Stunden. Es gab keinen Personenschaden, der Schaden am Gebäude hält sich in Grenzen.
97 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen vor Ort
Bei dem Gebäude handelt es sich um eine ehemalige Bedienstetenwohnung des Gefängnisses auf dem Hohenasperg. Der Brand wurde von einer Bewohnerin gemeldet. Die Feuerwehr Asperg wurde daraufhin um 9.25 Uhr alarmiert. Wegen der starken Rauchentwicklung hatte der Einsatzleiter schon auf der Hinfahrt die Alarmstufe von B3 auf B4 erhöht, weshalb auch mehr Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Zur Hochzeit waren 97 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen vor Ort, neben der Feuerwehr Asperg auch die Feuerwehren aus Tamm, Markgröningen und Schwieberdingen sowie eine Wasserversorgungsgruppe aus Freiberg am Neckar und Ludwigsburg. Die Stelle unterhalb des Hohenaspergs ist bekannt dafür, dass dort die Wasserversorgung problematisch ist.
Polizei geht davon aus, dass Verpuffung zu Brand geführt hat
Zwischenzeitlich drohte das Feuer auf den Dachstuhl überzugreifen, dann wären auch die Häusereinheiten links und rechts von der brennenden Wohnung bedroht gewesen. Deswegen wurde eine zweite Drehleiter hinzugezogen. Ein Übergreifen konnte aber verhindert werden.
Wegen der hohen Brandlast im Gebäude wurde die Wohnung noch mit Löschschaum überzogen, nachdem das Feuer bereits unter Kontrolle war. Während des Brandes befanden sich keine Menschen im Gebäude, weshalb auch keine Personen verletzt wurden. Bislang geht die Polizei davon aus, dass eine Verpuffung zu dem Brand geführt hat. Die genaue Ursache ist aber noch unklar.
„Der Einsatz ist sehr gut und sehr strukturiert abgelaufen. Wir konnten das retten, was zu retten war“, erklärt Kreisbrandmeister Andy Dorroch. Jedoch seien Tragkonstruktion des Gebäudes so stark beschädigt worden, dass nun vom Technischen Hilfskraftwerk (THW) Abstützmaßnahmen durchgeführt werden müssten. Zwei Wohneinheiten seien aufgrund der Raucheinwirkung unbewohnbar. Die Bewohner sind laut Polizei vorerst jeweils bei Bekannten untergekommen.