In Freiberg am Neckar hat es in der Nacht auf Dienstag gebrannt. Zwei Wehren waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort. Foto: dpa/Patrick Seeger

In Freiberg am Neckar wird ein Mann Mitten in der Nacht von einem piependen Feuermelder und dem Gebell seiner Hunde geweckt. Die Feuerwehr hat den Brand schnell im Griff, einige Einsatzkräfte bleiben aber die ganze Nacht vor Ort.

Freiberg am Neckar - In einem Wohnhaus in Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) ist in der Nacht auf Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Ursache war offenbar ein „baulicher Mangel“ an einem Kamin. Wie die Polizei mitteilt, war einer der fünf Bewohner in dem Haus in der Straße „Am Pflaster“ im Stadtteil Heutingsheim gegen 2.45 Uhr aufgewacht, weil ein Rauchmelder schrillte und auch die Hunde der Familie auf den Brand aufmerksam geworden waren. Der Mann alarmierte umgehend die Feuerwehr.

Insgesamt 40 Wehrleute aus Ludwigsburg und Freiberg am Neckar rückten an. Im Haus stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Kamin einen Spalt aufwies, das dahinter gelagerte Holz hatte sich entzündet. Um an den Brandherd heranzukommen, legten die Feuerwehrleute eine Ecke im Wohnzimmer frei.

Die starke Hitze hatte dazu geführt, dass sich auch Balken im Haus aufheizten. Wegen der erhöhten Temperaturen des Gebälks blieb eine Brandwache im Haus. Die fünf Bewohner hingegen mussten ihr Zuhause verlassen, sie kamen gemeinsam mit ihren Hunden vorerst bei Verwandten unter. Verletzt wurde niemand. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 20 000 Euro.

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