Von diesen Fahrzeugen im Parkhaus P 7 im Neckarpark blieb wenig übrig Foto: 7aktuell/Eyb

Nach dem Brand mit Millionenschaden im Parkhaus P 7 an der Benzstraße im Neckarpark wird das Bauwerk mit 2600 Stellplätzen an diesem Samstag beim VfB-Heimspiel gegen Schalke 04 immerhin teilweise geöffnet sein. Mindestens 1000 Plätze sind verfügbar, sagt die Stadt.

Stuttgart - Nach dem Brand mit Millionenschaden im Parkhaus P 7 an der Benzstraße im Neckarpark wird das Bauwerk mit 2600 Stellplätzen an diesem Samstag beim VfB-Heimspiel gegen Schalke 04 immerhin teilweise geöffnet sein. Eine Begutachtung der Schäden ergab, dass am Samstag „mindestens 1000 Stellplätze verfügbar sind“, so Evelyn Vogt vom Tiefbauamt. Sollten die Reinigungsarbeiten abgeschlossen werden können und die elektrischen Anlagen funktionieren, könnten es sogar 2100 Plätze sein.

Die 350 Plätze in der dritten Ebene, in der mindestens 21 Fahrzeuge beschädigt oder gar zerstört wurden, bleiben bis auf weiteres Sperrbezirk. Laut Stadt bietet der Neckarpark für Stadionbesucher insgesamt 13 000 Stellplätze – unter anderem der Wasenparkplatz P 10. Jedoch ersparen S-Bahn und Stadtbahn mit der Sonderlinie U 11 die Parkplatzsuche.

Als Brandursache vermutet die Polizei eine technische Ursache. Mittlerweile konnte ein Fahrzeug lokalisiert werden, bei dem das Feuer ausgebrochen sein musste. „Die Bauteile werden jetzt noch einmal unter die Lupe genommen“, sagt Polizeisprecher Jens Lauer. Hinweise auf Brandstiftung hätten sich nicht ergeben. Am Donnerstag gegen 11 Uhr war im Parkhaus ein Brand ausgebrochen, betroffen waren größtenteils Fahrzeuge von Daimler-Mitarbeitern des Untertürkheimer Werks.

Am frühen Freitagmorgen hatte es im Parkhaus noch einmal Aufregung gegeben, als ein Smart, der vom ersten Brand beschädigt worden war, in Flammen aufging. Die Feuerwehr, um 5.45 Uhr alarmiert, konnte den Brand aber binnen sechs Minuten löschen. Die Möglichkeit, dass ein Brandstifter nachgelegt haben könnte, bestätigte sich nicht. „Durch den Brand dürften Leitungen am Fahrzeug freigelegt worden sein“, sagt Feuerwehrsprecher Markus Heber. Wahrscheinlich habe es an der intakten Batterie einen Kurzschluss gegeben.

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