Feuerwehrleute bekämpfen einen Brand auf einem Feld in Löchgau. Foto: SDMG

Zwei Brände haben am Dienstag und Mittwoch Feuerwehren im Kreis Ludwigsburg in Atem gehalten. Ein Feuer wurde wohl absichtlich gelegt, beim anderen waren Mäharbeiten der Auslöser.

Ludwigsburg/Löchgau - Zwei Brände haben am Dienstag und Mittwoch Feuerwehren im Kreis Ludwigsburg in Atem gehalten. Am Dienstagabend hatte ein 60-jähriger Mann im Ludwigsburger Stadtteil Oßweil mutmaßlich einen Brand auf einem schon gedroschenen Weizenfeld gelegt. Wie die Polizei mitteilt, standen vier circa 1,50 Meter breite Strohbahnen gegen 22.40 Uhr, als die Feuerwehr eintraf, voll in Brand. Passanten hatten die Flammen und den Rauch an der Poppenweiler Straße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei kam ebenfalls hinzu und entdeckte den mutmaßlichen Brandstifter in der Nähe. Er wurde vorläufig festgenommen und auf dem Polizeirevier durchsucht. Dabei wurden zwei Feuerzeuge gefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Brandstiftung gegen den 60-Jährigen. Das Feuer war gegen 23.10 Uhr gelöscht.

Mäharbeiten lösen Brand in Löchgau aus

Vermutlich Mäharbeiten haben zu dem zweiten Brand in Löchgau am Mittwoch geführt. Wie die Polizei mitteilt, war das Feuer gegen 12.45 Uhr auf einem Kornfeld südlich des Steinbachs ausgebrochen. Die Feuerwehren aus Löchgau, Bietigheim und Besigheim rückten aus. Für die Löscharbeiten wurde ein Hydrant beim Friedhof geöffnet, weshalb die Landstraße zwischen Löchgau und Bietigheim bis gegen 14.20 Uhr auf einer Spur gesperrt war. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5000 Euro.

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