Marco Huck (rechts) ist verletzt. Deshalb wurde der Boxkampf gegen Firat Arslan am 14. September in der Stuttgarter Schleyerhalle abgesagt. Foto: Pressefoto Baumann

Enttäuscht über den geplatzten Kampfabend am 14. September in der Stuttgarter Schleyerhalle sind Fans wie Firat Arslan. Der Termin für das Duell gegen Mario Huck soll nachgeholt werden. Die Frage ist nur: wann?

Stuttgart - Dieter Wittmann ist ein Freund klarer Worte. Bei der Pressekonferenz im Juni sagte der Trainer des Boxers Firat Arslan zu Marco Huck: „Ich glaube erst, dass du antrittst, wenn du im Ring stehst.“ Nun hat der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, der das erste Duell höchst umstritten nach Punkten gewonnen hat, die Revanche tatsächlich abgesagt – wegen eines Haarrisses im linken Ellenbogen. Dass viele Box-Fans in diversen Internetforen Huck diese Verletzung nicht abnehmen, kann Frank Bleydorn, Pressesprecher des Sauerland-Boxstalls, nicht verstehen: „Huck wollte um jeden Preis kämpfen, die Schwere seiner Verletzung nicht wahrhaben. Er ist sehr gut in Form, solche Unterstellungen kann ich nicht nachvollziehen.“

Neuer Termin vielleicht im Dezember oder Januar

Enttäuscht über den geplatzten Kampfabend am 14. September in der Stuttgarter Schleyerhalle ist auch Firat Arslan. „Ich bin nach neun Wochen Vorbereitung in einer besseren Verfassung als vor unserem ersten Kampf, aber ich muss diese Verletzung leider akzeptieren“, sagt der Ex-Weltmeister aus Süßen, „ich bin der Pflichtherausforderer von Huck. Er muss gegen mich kämpfen. Und er wird gegen mich kämpfen.“

Die Frage ist nur: wann? Sauerland sucht einen neuen Termin, an dem die Schleyerhalle frei ist und TV-Partner ARD übertragen kann. Das könnte im Dezember oder Januar der Fall sein. Sollte die Veranstaltung in Stuttgart nachgeholt werden, behalten bereits erworbene Tickets ihre Gültigkeit. Allerdings können Eintrittskarten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben worden sind, auch zurückgegeben werden.

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