Werkleiter Bernd Grube (l.) und Betriebsrat Sakin Karakus sind sich einig – zumindest, wenn es um Respekt und ein friedliches Miteinander geht. Foto: Torsten Ströbele

Am internationalen Tag gegen Rassismus setzt die Firma Bosch noch einmal ein klares Zeichen.

Stuttgart-Feuerbach - Für ein friedliches Miteinander, dafür habe sich schon Firmengründer Robert Bosch eingesetzt, sagt der Feuerbacher Werkleiter Bernd Grube. Und dafür stehe das Unternehmen auch heute noch. „Selbst bei Krisen in der Welt hatten wir hier immer ein großes Miteinander.“

Am Donnerstag, dem internationalen Tag gegen Rassismus, setzte die Firma Bosch deshalb noch einmal ein klares Zeichen gegen Diskriminierung. „Rassistische, nationalistische oder sexistische Vorurteile und Einstellungen sind noch immer weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Lasst uns daher den internationalen Tag gegen Rassismus gemeinsam zum Anlass nehmen, uns tolerant und wertschätzend zu verhalten – uns selbst und unseren Mitmenschen gegenüber“, heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens. „Auch wenn wir in anderen Bereichen viele kritische Punkte innerhalb des Unternehmens haben. Bei diesem Punkt hier sind wir uns alle einig“, betont auch Betriebsrat Sakin Karakus. „Wir sind stolz auf diese Kultur.“ Mitarbeiter aus 74 Nationen arbeiten am Standort Feuerbach. „Und alle gehen vernünftig miteinander um“, sagt Grube, der am Donnerstag mit Karakus auf ein neues Schild an Tor 7 aufmerksam machte. „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ ist dort zu lesen. „Ich würde mir wünschen, dass dieselbe Durchlässigkeit auch draußen in der Gesellschaft vorhanden wäre“, sagt der Betriebsrat. „Ob Grieche oder Inder: Das spielt bei uns keine Rolle. Wer Leistung bringt, ist bei uns richtig. Egal, woher er stammt.“

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