Das Fadenkreuz mit dem Konterfei des Hoffenheimer Mäzens war Grund der Beobachtung der BVB-Fans. Foto: Pressefoto Baumann

Die BVB-Fans standen bei der Partie gegen die TSG Hoffenheim unter besonderer Beobachtung. Dabei geht es um Hass-Tiraden gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp. Der DFB drohte sogar mit Punktabzug.

Dortmund - Die Dortmunder Fans standen unter Beobachtung. Für den Fall, dass es im Spiel gegen Hoffenheim erneut zu Hass-Tiraden gegen Mäzen Dietmar Hopp kommen sollte, hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit Strafen bis hin zum Punktabzug gedroht.

Das schreckte einige Anhänger des Bundesliga-Tabellenführers beim 3:3 (2:0) beider Teams am Samstag nur bedingt ab. Zwar waren diesmal keine Fadenkreuze mit dem Konterfei des Hoffenheimer Mäzens zu sehen, aber beleidigende Sprechchöre gegen Hopp zu hören. Und das, obwohl der DFB die Borussia wegen ähnlicher Vorfälle bereits im November 2018 zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro und einer Auswärtssperre für Fans auf Bewährung verurteilt hatte.

Wie reagiert der DFB auf das Spruchband?

Für Diskussionen sorgte vor allem ein auf der Dortmunder Südtribüne ausgerolltes Spruchband mit den Worten: „Trotz Verboten, Anzeigen und Sirenen. Du bist und bleibst es! Jeder weiß es“.

Damit dürften die Verfasser auf diverse Maßnahmen von Hopp gegen BVB-Anhänger angespielt haben. So hatte Hoffenheim in der Vergangenheit versucht, die Schmähgesänge einiger Fans aus Dortmund im eigenen Stadion mit einer Sirene zu übertönen. Nun bleibt abzuwarten, wie der DFB dieses Spruchband bewertet.

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