In den vergangenen Monaten hatte Becker auch durch die Trennung von seiner Frau Lilly und sein Insolvenzverfahren in England für Schlagzeilen gesorgt. Foto: dpa

Tennis-Idol Boris Becker hat eine Zeitungsmeldung dementiert, derzufolge er Trainer und Berater der Weltranglistenersten Simona Halep werde.

Köln - „Ich schätze Simona Halep sehr, aber ich werde definitiv weder ihr Trainer, noch ihr Berater. Da ist absolut nichts dran, nullkommanix“, sagte Becker dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Donnerstag. Die rumänische Zeitung Libertatea hatte in ihrer Donnerstagausgabe berichtete, dass der 51-Jährige die French-Open-Siegerin künftig bei ausgewählten Turnieren betreuen werde, erstmals bei den Australian Open (14. bis 26. Januar).

Becker in den Schlagzeilen

Der Kontakt zwischen Halep und Becker, so die Zeitung, sei auf einer Party von Beckers ehemaligem Manager und Haleps Landsmann Ion Tiriac kurz vor Weihnachten in Rumänien zustande gekommen. Becker bestätigte, dass er Gast auf der Feier gewesen sei, „aber nur, um meinem lieben Freund und Mentor Ion Tiriac eine Freude zu machen“. In den vergangenen Monaten hatte Becker auch durch die Trennung von seiner Frau Lilly und sein Insolvenzverfahren in England für Schlagzeilen gesorgt. Halep und ihr Trainer Darren Cahill hatten ihre Zusammenarbeit im Oktober nach vier Jahren beendet.

Entwicklung des deutschen Männer-Tennis

Die 27-Jährige, die bislang erst ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat, ist die große Konkurrentin der Wimbledonsiegerin und Weltranglisten-Zweiten Angelique Kerber (Kiel). Zwischen 2013 und 2016 hatte Becker den 14-maligen Grand-Slam-Champion Novak Djokovic (Serbien) betreut. Seit August 2017 ist Becker als „Head of Men’s Tennis“ beim Deutschen Tennis-Bund für die Entwicklung des deutschen Männer-Tennis verantwortlich. Ein Frau hat Becker im Tennis-Zirkus bislang noch nicht betreut.

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