Laut Polizei wurde bei der Teildetonation niemand verletzt. Foto: dpa-Zentralbild

Bei der Entschärfung einer Fliegerbombe in Dresden ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Teil der Bombe ist detoniert.

Dresden - Bei der Entschärfung einer Fliegerbombe in Dresden ist es zu einer Teildetonation gekommen. Dabei sei nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochabend. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Explosionen komme. Nur der Sprengmeister und sein Team seien derzeit im Sperrbezirk. „Die Gefahr ist noch nicht gebannt“, schrieb die Polizei bei Twitter.

Gegen 23.08 Uhr sei es per Fernsteuerung zunächst gelungen, den Zünder aus der Weltkriegsbombe herauszudrehen, erklärte die Polizei. Dann kam es aber zum Funkenflug, Dämmmaterial ging in Flammen auf. Dadurch sei es zur Explosion eines Teils der Bombe gekommen. In den Sozialen Medien berichteten zahlreiche Menschen von einem lauten Knall. Außerdem war eine große Rauchwolke über der Stadt zu sehen.

Schon vorher hatte sich die Entschärfung als schwierig erwiesen. Ein erster Versuch musste abgebrochen werden, beim zweiten Versuch hatte die Polizei bereits von einer 50:50-Möglichkeit gesprochen, dass die Entschärfung nicht reibungslos gelinge.

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