Angesichts der verheerenden Waldbrände im Osten von Bolivien schlagen Forscher Alarm. Die häufig von Brandstiftern gelegten Feuer im Chiquitano-Wald gefährdeten ein einzigartiges Ökosystem, hieß es von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Berlin - Angesichts der verheerenden Waldbrände im Osten von Bolivien schlagen Forscher Alarm. Die häufig von Brandstiftern gelegten Feuer im Chiquitano-Wald gefährdeten ein einzigartiges Ökosystem, hieß es von der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Chiquitano sei der weltweit am besten erhaltene tropische Trockenwald und beherberge Tausende Tier- und Pflanzenarten, warnt die Gruppe um Alfredo Romero-Muñoz, der derzeit an der Humboldt-Uni forscht, in der Fachzeitschrift "Science". Seit Juli haben die Brände nach Angaben der Wissenschaftler 1,4 Millionen Hektar Wald vernichtet.

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