Böblinger Stadtwerke Noch ein Rohrbruch

Von Günter Scheinpflug 

Im Wohngebiet Steidach sollen in dieser Woche die Reparaturarbeiten beginnen. Foto: factum/Bach
Im Wohngebiet Steidach sollen in dieser Woche die Reparaturarbeiten beginnen. Foto: factum/Bach

Das Fernwärmenetz der Stadtwerke ist marode. Ende Mai hatte es bereits einen größeren Schaden gegeben, die Saneriung wird einige Zeit dauern. Nun ist auch im Böblinger Wohngebiet Diezenhalde ein Leck aufgetreten, das aber rasch repariert werden konnte.

Böblingen - Die Stadtwerke Böblingen und das beteiligte Tiefbauunternehmen haben ihre Planungen für Reparatur der lecken und maroden Rohre im Fernwärmenetz im Wohngebiet Steidach nördlich der Straßburger Straße abgeschlossen. Dies teilt Martina Mayer, die Pressesprecherin der Stadtwerke mit. In dieser Woche sollen die Bauarbeiten beginnen, um den dortigen Schaden zu beheben. Am 26. Mai war nach hohen Wasserverlusten im Fernwärmenetz ein Leck in einer Leitung entdeckt worden. Zudem sei in den vergangenen Tagen ein weiteres Rohr geborsten, erklärt Mayer. Der Schaden sei in der Teinacher Straße im Wohngebiet Diezenhalde aufgetreten. Die Technische Abteilung der Stadtwerke habe das Leck aber sofort schließen können. Die betroffenen Anwohner seien umgehend über den Vorfall informiert worden, berichtet Mayer weiter.

Der Auftakt der Arbeiten nördlich der Straßburger Straßen soll am Donnerstag, 8. Juni, sein. Zunächst wird die defekte Rohrleitung im westlichen Gehwegbereich erneuert. Bis zum Ende der Pfingstferien soll der Gehweg zur Haltestelle Schönbuchbahn wieder hergestellt sein, teilt Mayer mit. Der Haltepunkt wird von zahlreichen Schülern des nahe gelegenen Otto-Hahn-Schulzentrums genutzt.

Ende Juni sollen die Arbeiten in einem zweiten Bauabschnitt fortgesetzt werden. Dann wird die im Osten gelegene Leitung saniert. Diese verbindet die oberirdische Leitung bis zur jetzt geöffneten Baugrube im Bereich der Unterführung Schönbuchbahn. Die Pause zwischen den Bauabschnitten I und II sei der Lieferzeit für die neuen Rohre geschuldet, erklärt Mayer. Auf einer Länge von 65 Metern sollen neue Kunststoffmantelrohre verlegt werden. „Sie sollen voraussichtlich am 10. Juli an das Netz angebunden werden“, sagt die Stadtwerke-Sprecherin. An diesem Tag solle dann auch die Notleitung abgebaut werden. Dafür müsse das Warmwasser für einige Stunden abgestellt werden.

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