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Der VfB Stuttgart buhlt um Bochums Linksverteidiger Christian Fuchs. Der VfL hat ein erstes Angebot für den 23-Jährigen abgelehnt.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart buhlt um Bochums Linksverteidiger Christian Fuchs. Der VfL pokert allerdings um die Ablöse und hat ein erstes Angebot für den österreichischen Nationalspieler abgelehnt.

Am Sonntag ist der VfB ins Trainingslager ins spanische La Manga gereist. Bis auf Arthur Boka (Afrika-Cup) und Martin Lanig (Kreuzbandriss) sind alle Mann an Bord - allerdings noch keine Verstärkung. Christian Fuchs ist ein Kandidat. Doch beim Linksverteidiger des VfL Bochum ist Geduld gefragt - und Verhandlungsgeschick.

VfB-Fans erinnern sich nur ungern: Am drittletzten Spieltag der Hinrunde führten die Roten durch ein Tor von Serdar Tasci mit 1:0 gegen Bochum. In der 89. Minute trat Fuchs zum Freistoß an - und zirkelte den Ball zum 1:1-Endstand ins Netz. Mit dieser Masche war er auch in den beiden restlichen Begegnungen vor der Winterpause erfolgreich: drei Spiele, drei Freistöße, drei Tore, die Bochum vier Punkte einbrachten.

Christian Fuchs hat noch mehr drauf. Der Abwehrspezialist, der 2008 vom SV Mattersburg nach Bochum gewechselt war und einen Vertrag bis 2011 plus Option besitzt, ist zwar erst 23 Jahre jung. Dafür verfügt er schon über die Erfahrung aus 35 Bundesliga- und 29 Länderspielen für Österreich. In Bochum hat er sich als Stammkraft auf der linken Position in der Vierer-Abwehrkette etabliert und passt deshalb ideal ins Beuteschema der Roten.

Nur: So einfach ist die Sache nicht. Angeblich hat der VfB 3,2 Millionen Euro für Fuchs geboten, was Bochum nicht genug war. Die VfL-Taktik ist nachvollziehbar: Der VfB ist ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg, dem man nicht noch die Reihen stärken will - und wenn, dann gegen richtig gutes Geld.

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