Ein 49-Jähriger ist am Donnerstagabend mit seinem BMW bei Sersheim von der L 1125 abgekommen und in ein dichtes Buschwerk geschleudert worden. Der Fahrer wurde schwer verletzt, die Rettungskräfte wurden durch das automatische Notrufsystem im Wagen alarmiert. Foto: www.7aktuell.de/Dan Becker

Ein 49-Jähriger ist am Donnerstagabend mit seinem BMW bei Sersheim von der Straße abgekommen und in ein dichtes Buschwerk geschleudert worden. Der Fahrer wurde schwer verletzt, am neuen BMW entstand Totalschaden von 80.000 Euro.

Sersheim - Zu einem spektakulären Unfall ist es am Donnerstagabend auf der L 1125 von Sachsenheim in Richtung Sersheim (Kreis Ludwigsburg) gekommen. Ein 49-jähriger BMW-Fahrer kam aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab, fuhr über eine Wiese und wurde in angrenzende Büsche katapultiert. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, kam der 49-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seinem Auto auf der Landesstraße 1125 nach links von der Fahrbahn ab und brach durch ein drei Meter dickes Buschwerk. Anschließend pflügte der BMW etwa 50 Meter über eine Wiese, in die er sich schließlich eingrub und dadurch hochkatapultiert wurde. Der Schwung war dabei so stark, dass der BMW noch weitere 20 Meter über etwa drei Meter hohe Büsche flog, um anschließend auf allen vier Rädern mitten im Dickicht zu landen.

Der 49-Jährige hatte dabei Glück im Unglück, denn sein BMW X5 war mit einem automatischen Notrufsystem ausgerüstet. Dieses übermittelte die Daten an die BMW-Notrufzentrale, von wo aus der Rettungsdienst und die Polizei verständigt wurden.

Da das Fahrzeug jedoch tief im Dickicht stand, musste zusätzlich noch die Freiwillige Feuerwehr Sersheim ausücken, die erst einmal eine Schneise bis zum Unfallfahrzeug schnitten. Erst dann konnte  der schwer verletzte Fahrer versorgt werden. Der Fahrer wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. An dem nagelneuen BMW X5 entstand Totalschaden in Höhe von rund 80.000 Euro.

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