Matthias Ruckh kandidiert erneut für den Bürgermeisterposten in Wolfschlugen. Foto: Ines Rudel

Parallel zur Landtagswahl wird am 8. März 2026 in Wolfschlugen auch ein neuer Rathauschef gewählt. Amtsinhaber Matthias Ruckh will es noch einmal wissen.

Am 8. März 2026 wird gewählt: ein neuer baden-württembergsicher Landtag, aber auch ein neuer Bürgermeister für die Gemeinde Wolfschlugen. Der neue Rathauschef könnte allerdings auch der alte sein. Zumindest stellt sich Amtsinhaber Matthias Ruckh wieder zur Wahl, strebt also seine dritte Amtszeit an.

 

Dem 55-Jährigen, der seine Bewerbung bereits zu Beginn der Frist eingereicht hat, sind nach eigenen Worten „Wolfschlugen und seine Menschen ans Herz gewachsen“. Der direkte Kontakt zu ihnen, die Gespräche auf der Straße, bei Vereinsfeiern oder im Rathaus, das sei seine tägliche Motivation.

Lob für Gemeinderat, Verwaltung und Vereine

Aus seiner Sicht stehe die Gemeinde gut da, ergänzt Ruckh und lobt die konstruktive sowie zielorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat, sein ganzes Team und nicht zuletzt die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Vereinen, in den Kirchengemeinden und in anderen Organisationen.

Für ihn sei Wolfschlugen heute eine der familienfreundlichsten Gemeinden im Landkreis: mit genügend Kita-Plätzen für jedes Kind in jedem Alter, mit einem guten Konzept für die Ganztagsbetreuung an der Grundschule, aber auch mit einem Ärztehaus für eine hervorragende medizinische Versorgung im Ort.

Matthias Ruck hat in der Zukunft noch einiges vor

Weitere Erfolge seiner zweiten Amtszeit sieht Ruckh „im abgeschlossenen Glasfaserausbau für jeden Haushalt, im Bau einer zweiten Trinkwasserleitung sowie in der Sanierung des Abwassernetzes“. Zudem sei Wolfschlugen grüner und widerstandsfähiger geworden.

Wichtige Zukunftsthemen gebe es dennoch, stellt er klar. Und so hat er sich, für den Fall einer Wiederwahl einiges vorgenommen. Die Einrichtung eines betreuten Wohnens sowie eines Pflegeheims stehen ebenso auf seiner Agenda wie der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses oder nachhaltiger Klimaschutz.

„Deshalb freue ich mich darauf, weitere acht Jahre Kompetenz, Erfahrung, aber auch neue Ideen für ein starkes Wolfschlugen einzubringen. Denn Wolfschlugen ist mehr als ein Ort – hier kennt man sich, hilft sich und hält zusammen. Diesen Geist möchte ich bewahren und gleichzeitig mutig nach vorne schauen“, betont Ruckh.